[{"data":1,"prerenderedAt":32},["ShallowReactive",2],{"tutorial-2-grundlagen":3},{"_path":4,"_dir":5,"_draft":6,"_partial":6,"_locale":7,"title":8,"description":7,"id":9,"subtitle":10,"subcontent":11,"content_html":12,"illustration":13,"cat":14,"date_updated":15,"status":16,"tags":17,"body":20,"_type":26,"_id":27,"_source":28,"_file":29,"_stem":30,"_extension":31},"/tutorial/2-grundlagen","tutorial",false,"","Die Gesetzliche Rente ist dein Sicherheitsbaustein, andere private Renten lohnen sich für dich (wahrscheinlich) nicht.","2-Grundlagen","Unser Navigator erfasst deine Altersvorsorgeverträge. So können wir dein Renteneinkommen schätzen. Erfahre hier, welche Rentenversicherun…","\u003Cp>Unser Navigator erfasst deine Altersvorsorgeverträge. So können wir dein Renteneinkommen schätzen. Erfahre hier, welche Rentenversicherung du tatsächlich brauchst.\u003C/p>","\u003Cp>\u003Cstrong>Falls du derzeit nicht genug in eine Rente einzahlst, informiert dich unser Leitfaden Rente sp&auml;ter noch ausf&uuml;hrlicher &uuml;ber deine M&ouml;glichkeiten. Dieser Text fasst nur das allerwichtigste zusammen.\u003C/strong>\u003C/p>\n\u003Ch3>Gesetzliche Rentenversicherung\u003C/h3>\n\u003Cp>Wenn du angestellt bist, zahlst du sehr wahrscheinlich in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Diese wird einen bedeutenden Teil, vielleicht sogar den gr&ouml;&szlig;ten Teil, deines sp&auml;teren Alterseinkommens ausmachen. Manche Angestellte sind stattdessen in berufsst&auml;ndischen Versorgungswerken versichert. Fakt ist, dass die \u003Cstrong>Sozialversicherung in Deutschland Pflicht\u003C/strong> ist und du um diese erste S&auml;ule nicht herumkommst.\u003C/p>\n\u003Cp>Auch Selbstst&auml;ndige sollten ernsthaft in Erw&auml;gung ziehen, sich freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung zu versichern. Unser finavi-Navigator hilft dabei, den optimalen Betrag f&uuml;r die Einzahlung zu ermitteln, um eine solide Altersvorsorge zu gew&auml;hrleisten.\u003C/p>\n\u003Cp>Es gibt das weitverbreitete Missverst&auml;ndnis, dass die gesetzliche Rente sp&auml;ter nichts mehr zahlen wird. Das ist Unsinn. \u003Cstrong>Allerdings wird sie wahrscheinlich nicht ausreichen, um deinen Lebensstandard im Alter zu sichern, weshalb zus&auml;tzliche Vorsorge notwendig ist.\u003C/strong> Das bedeutet Sparen und Investieren oder andere Vorsorgeangebote zu nutzen.\u003C/p>\n\u003Cp>Ein einfaches Beispiel: Die H&ouml;he deiner sp&auml;teren Leistungen in der gesetzlichen Rente h&auml;ngt von deinem Einkommen w&auml;hrend des Arbeitslebens ab. Angenommen, du hast 40 Jahre zum Durchschnittslohn im Westen Deutschlands gearbeitet, der 2019 bei 39.301 &euro; lag, \u003Ca href=\"https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Allgemeine-Informationen/Wie-wird-meine-Rente-berechnet/wie-wird-meine-rente-berechnet_node.html\" target=\"_new\" rel=\"noreferrer\">dann kannst du derzeit mit einer monatlichen Rente von 1.367,60 &euro;\u003C/a> aus der gesetzlichen Rentenversicherung rechnen.\u003C/p>\n\u003Cp>Davon gehen dann h&ouml;chstwahrscheinlich noch Steuern und Beitr&auml;ge zur Kranken- und Pflegeversicherung ab. \u003Cstrong>Das wird vermutlich nicht ausreichen.\u003C/strong> Auch wenn die Rente manchmal als veraltet erscheint und es dauern kann, bis man eine Antwort bekommt, kannst du dich bei Fragen immer direkt an deine Ansprechpartner wenden und erh&auml;ltst rechtssichere Ausk&uuml;nfte.\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Renteninformation regelm&auml;&szlig;ig pr&uuml;fen:\u003C/strong> Nutze die Renteninformation der gesetzlichen Rentenversicherung und andere Quellen, um regelm&auml;&szlig;ig deine Anspr&uuml;che und m&ouml;gliche Rentenh&ouml;hen zu &uuml;berpr&uuml;fen und anzupassen. Diese regelm&auml;&szlig;igen Checks helfen dir, auf dem Laufenden zu bleiben und gegebenenfalls deine Strategie anzupassen.\u003C/p>\n\u003Ch3>Nutzung von betrieblicher Altersvorsorge (Angestellte)\u003C/h3>\n\u003Cp>Wenn du das Gl&uuml;ck hast, dass dein Arbeitgeber eine betriebliche Rente komplett f&uuml;r dich finanziert, solltest du diese M&ouml;glichkeit unbedingt nutzen. Auch hier helfen dir die Versicherer oft weiter, und du kannst einfach selbst &uuml;berschlagen, wie hoch deine sp&auml;tere betriebliche Rente ungef&auml;hr sein wird, sobald du deinen ersten Rentenbescheid aus dieser betrieblichen Rente erhalten hast.\u003C/p>\n\u003Cp>Oft bedeutet die betriebliche Rente jedoch, dass du einen Teil deines Bruttogehalts in die Betriebsrente steckst und darauf heute keine Steuern und Sozialabgaben zahlst. Diese Betriebsrenten m&uuml;ssen sp&auml;ter dann versteuert werden, wobei dein pers&ouml;nlicher Steuersatz im Alter wahrscheinlich niedriger ist. Eine generelle Empfehlung ist hier schwierig, daher kann es hilfreich sein, sich umfassend zu informieren. \u003Ca href=\"https://www.finanztip.de/betriebliche-altersvorsorge/\" target=\"_new\" rel=\"noreferrer\">Finanztip.de bietet hierzu einen detaillierten &Uuml;berblick.\u003C/a>\u003C/p>\n\u003Ch3>Private Vorsorgeprodukte kritisch pr&uuml;fen\u003C/h3>\n\u003Cp>Die private Altersvorsorge umfasst alle Ma&szlig;nahmen, die nicht unter gesetzliche oder betriebliche Vorsorge fallen. Dazu geh&ouml;ren auch \u003Cstrong>Riester-Renten\u003C/strong> oder \u003Cstrong>nicht gef&ouml;rderte private Rentenversicherungen\u003C/strong> sowie andere \u003Cstrong>Bank- und B&ouml;rsenprodukte\u003C/strong>. Ein kurzer &Uuml;berblick zeigt, warum ich mich momentan f&uuml;r oder gegen bestimmte Produkte entscheide.\u003C/p>\n\u003Cp>\u003Cstrong>Die Riester-Rente muss &uuml;berarbeitet werden:\u003C/strong> Vor der Coronakrise h&auml;tte ich empfohlen, die staatliche F&ouml;rderung und steuerlichen Erleichterungen mitzunehmen und einen g&uuml;nstigen Riester-Vertrag abzuschlie&szlig;en, der in Indexfonds (ETFs) investiert. Mit der Coronakrise hat sich jedoch gezeigt, dass die \u003Cstrong>Riester-Beitragsgarantie mit Renditechancen schwer vereinbar ist\u003C/strong>. \u003Ca href=\"https://paymentandbanking.com/quo-vadis-rente-die-riesternichtreform-aus-sicht-eines-fintechs/\" target=\"_new\" rel=\"noreferrer\">Das Konzept ist so nicht krisensicher.\u003C/a> Momentan w&uuml;rde ich erst einmal mit dem Abschluss warten, bis die Riester-Rente &uuml;berarbeitet wird, hoffentlich in der n&auml;chsten Legislaturperiode.\u003C/p>\n\u003Cp>Bei anderen privaten Rentenversicherungen, die nicht gef&ouml;rdert sind, m&uuml;ssen die Ertragschancen stimmen. Ein Nachteil ist oft, dass du nicht (oder nur unter Verlusten) an dein Geld kommst, wenn du es f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Anschaffungen wie eine Immobilie ben&ouml;tigst. \u003Cstrong>Viele Versicherungsvertr&auml;ge bieten derzeit wenig.\u003C/strong> Sollte sich das Zinsumfeld &auml;ndern, k&ouml;nnte sich das &auml;ndern, aber mittelfristig ist damit nicht zu rechnen.\u003C/p>\n\u003Cp>Von den Ertr&auml;gen, die eine Versicherung erwirtschaftet, muss sie selbst auch wirtschaften. \u003Cstrong>Das bedeutet, dass die ohnehin mageren Ertr&auml;ge bei niedrigen Aktienanteilen durch die Kosten der Versicherung weiter gemindert werden.\u003C/strong> Ein offenes Geheimnis ist: \u003Cstrong>Verm&ouml;gensaufbau beruht auf Zinseszinsen.\u003C/strong>\u003C/p>\n\u003Cp>Ein Beispiel: Wenn du einmalig 1.000 &euro; &uuml;ber 20 Jahre anlegst und die Versicherung eine Rendite von 3 Prozent erwirtschaftet, erh&auml;ltst du etwa 1.820 &euro;. Betragen die Kosten der Versicherung 1 % pro Jahr, bleiben nach 20 Jahren nur noch 1.491 &euro; f&uuml;r dich &uuml;brig &ndash; die restlichen Ertr&auml;ge gehen an die Versicherung. \u003Cstrong>Deine Ertr&auml;ge sind damit &uuml;ber 40 Prozent niedriger, obwohl die Kosten der Versicherung nur 1 Prozent pro Jahr betragen.\u003C/strong>\u003C/p>\n\u003Cp>F&uuml;r die meisten Berufseinsteiger ist es derzeit eine bessere Alternative, regelm&auml;&szlig;ig Geld in einen \u003Cstrong>g&uuml;nstigen Indexfonds\u003C/strong> (\u003Ca href=\"https://finavi.app/articles/was-sind-etfs\" target=\"_new\" rel=\"noreferrer\">Aktien-ETFs\u003C/a>) zu investieren und die Zinseszinsen langfristig f&uuml;r sich arbeiten zu lassen.\u003C/p>\n\u003Cp>Die R&uuml;rup-Rente ist f&uuml;r \u003Cstrong>Selbstst&auml;ndige\u003C/strong> ebenfalls eine Option, sollte jedoch eher als zweite Wahl betrachtet werden, da sie weniger flexibel ist und keine M&ouml;glichkeit der vorzeitigen Kapitalauszahlung bietet.\u003C/p>\n","/images/cms/7d856b60-c678-4021-9943-ce16e109adcc.webp","Anleitung","2024-07-31","published",[18,19],"GRUNDLAGEN","ALTERSVORSORGE",{"type":21,"children":22,"toc":23},"root",[],{"title":7,"searchDepth":24,"depth":24,"links":25},2,[],"markdown","content:tutorial:2-Grundlagen.md","content","tutorial/2-Grundlagen.md","tutorial/2-Grundlagen","md",1774375739022]